Eva Semler, Bereich Controlling SWB

Eva Semler hat sich in acht Jahren vom Azubi zur Fachbereichsleiterin im Bereich Controlling entwickelt. Wie ihr das gelungen ist und wie Azubis einen ähnlichen Weg einschlagen können, erklärt die 30-Jährige im Interview.

Frau Semler, warum haben Sie sich im Jahr 2008 bei den SWB beworben?
Ich komme ursprünglich aus Troisdorf und wollte gerne für ein kommunales Unternehmen in Bonn arbeiten. Die SWB waren mir schon vorher ein Begriff, auch weil sie bereits damals Werte wie Bürgernähe und Umweltbewusstsein vermittelt haben.

Wie haben Sie den Berufseinstieg damals erlebt?
Meine Erwartungen an die Ausbildung wurden wirklich übertroffen. Denn ich durfte bei den SWB direkt von Beginn an viele verschiedene Bereiche kennenlernen und Verantwortung übernehmen. Das ist nicht zwangsläufig der Fall, wie mir damals Azubis anderer Unternehmen berichtet haben. Natürlich musste die Leistung stimmen, gleichzeitig wurde mir aber vermittelt, dass bei den SWB der Mensch im Vordergrund steht.

Fiel es Ihnen deshalb leicht, sich bei den SWB vom Azubi zur Führungskraft zu entwickeln?
Leicht war der Weg für mich nicht, ich habe mir alles hart erarbeitet. Da ich mich bei den SWB aber direkt sehr wohlgefühlt habe, war mir schnell klar: Ich möchte dem Konzern länger treu bleiben. Nach meiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zur Industriekauffrau begann mein beruflicher Werdegang bei den SWB als Assistentin des IT-Leiters.

Haben Sie sich parallel weitergebildet?
Ja, an der Fachhochschule für Ökonomie und Management in Bonn habe ich ab 2011 meinen Bachelor „Business Administration“ gemacht. Das war eine anstrengende und zugleich lehrreiche Zeit für mich. Während meiner Weiterbildung hatte ich dann die Chance, Assistentin der Geschäftsführung zu werden und anschließend als Sachbearbeiterin im Controlling zu fungieren, ehe ich mich 2016 auf die Stelle als Fachbereichsleiterin Controlling/Verkehr beworben habe.

Wie alt waren Sie zu diesem Zeitpunkt?
Ich war 27 und habe nicht unbedingt mit einer Zusage gerechnet. Denn welcher Konzern gibt einer Frau in diesem Alter schon die Chance, eine Position mit derart viel Verantwortung zu übernehmen? Entsprechend erstaunt und glücklich war ich natürlich, dass es tatsächlich geklappt hat.

Was können Sie Azubis raten, die von einem ähnlichen Werdegang träumen?
Ich würde ihnen raten, einfach authentisch, immer gut vorbereitet, offen und ehrgeizig zu sein. Die Azubis sollten während ihrer Ausbildung möglichst viel Wissen aus den verschiedenen Stationen mitnehmen. Mit diesen Voraussetzungen stehen einem Azubi hier viele Türen offen.

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